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Rentenbesteuerung nach dem neuen Alterseinkünftegesetz

Das neue Alterseinkünftegesetz, welches seit Anfang 2005 gilt, regelt auch die neue Rentenbesteuerung.
Es wurde eingeführt, weil das Bundesverfassungsgericht einen Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz in den unterschiedlichen Rentenbesteuerung (aus der gesetzlichen Rentenversicherung) und Beamtenpensionen sah.
Ziel ist die nachgelagerte Besteuerung der Renten. Das bedeutet , dass Altersvorsorgebeiträge steuerfrei gestellt werden sollen und dafür die Renten stärker besteuert werden. 

Es gibt jedoch, bis dieses Ziel erreicht ist, eine Übergangsregelung die bis in das Jahr 2040 reicht. Da viele Rentner bereits schon vorher Steuern gezahlt haben, weil sie zusätzliche Einkünfte (z.B. Kapitaleinkünfte oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) erzielt haben, wird sich die Zahl der steuerpflichtigen Rentner zunächst nur im geringen Maße erhöhen. Es wird geschätzt, dass sich für 75 Prozent der Rentner am Anfang keine Änderungen ergeben.
Bisher wurden die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung nur mit Ihrem Ertragsanteil als sonstige Einkünfte besteuert. Dieser Ertragsanteil richtete sich an eine Tabelle aus dem Einkommensteuergesetz und war ein bestimmter Prozentsatz der Rente, gestaffelt nach dem Alter des Rentenbeziehers.  Das Ruhegehalt der Beamten war jedoch nur bis zu 40 Prozent (höchstens 3.072 €) steuerfrei. Hieraus sah man eine Ungleichbehandlung. 


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Die Neuregelung zum 1. Januar 2005 für die Rentenbesteuerung gilt sowohl für Altrenten als auch für neue Renten.
Rentner müssen 50 Prozent der gesetzlichen Rente versteuern. Allerdings gilt ein Grundfreibetrag von 7.664 Euro (nur im Jahr 2005).  Dieser Prozentsatz erhöht sich bis zum Jahr 2020 um jährlich 2 Prozent und anschließend um jährlich einen Prozent, so dass man im Jahr 2040 den Wert von 100 Prozent erreicht. Der steuerfreie Anteil wird auf Dauer festgeschrieben und ist vom Rentenjahrgang abhängig.
Bei Beamten liegt der Freibetrag im Jahr 2005 bei 40 Prozent des Ruhegeldes (höchstens jedoch 300 €). Dieser Freibetrag reduziert sich bis 2020 um jeweils 1,8 Prozent pro Jahr und danach um 0,8 Prozent pro Jahr. So fällt dieser im Jahr 2040 völlig weg. Auch der bisherige Altersentlastungsbetrag  wird bis zum Jahr 2040 auf Null heruntergefahren, mit den gleichen Abfall der Prozentpunkten wie beim Freibetrag des Ruhegeldes.

Um eine gezielte Kontrolle über Renten zu haben, die nicht aus der gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt werden, sind private und öffentlich-rechtliche Versicherungsträger verpflichtet, Informationen über den Rentenbezug an die Zentrale Stelle für Altersvermögen der BfA zu übermitteln. Insgesamt führt dies zu einer uneingeschränkten Rentenbesteuerung im Jahr 2040.
Die Steuerfreiheit für Altersvorsorgebeiträge wird dagegen schon 15 Jahre früher erreicht.  Denn zukünftig sollen Steuerzahler grundsätzlich bis zu 20.000 € im Jahr für Altersvorsorge Aufwendungen von der Steuer absetzen können. Im Jahr 2005 soll dieser Betrag aber nur bis zu 60 Prozent anerkannt werden. Dieser Prozentsatz steigt dann um jährlich 2 Prozent, so dass die Beiträge bereits im Jahr 2025 komplett abgezogen werden können. Allerdings werden steuerfreie Zuschüsse des Arbeitgebers voll berücksichtigt und sind von dem absetzbaren Betrag abzuziehen.

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