Wichtige Informationen zum Thema Pflegeversicherung Leistungen: Häusliche Pflege, teilstationäre Pflege, stationäre pflege, Verhinderugspflege, Kurzzeitpflege, Pflegehilfsmittel und Pflegekurse.

Pflegeversicherung Leistungen - Information - Vergleich - Angebot

 
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Pflegezusatzversicherung - Wann ist eine private Pflegeversicherung wichtig?
Private Pflegeversicherung - Welche Leistungen bietet diese Versicherung?
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Pflegeversicherung Leistungen: Häusliche Pflege, teilstationäre Pflege, stationäre pflege, Verhinderugspflege, Kurzzeitpflege, Pflegehilfsmittel und Pflegekurse.

Die Pflegeversicherung übernimmt die Kosten für die Häusliche Pflege entweder durch selbst beschaffte Pflegepersonen (das können auch Angehörige sein) oder durch einen Pflegedienst. 

Dafür werden monatliche Beträge zur Verfügung gestellt, die sich nach der festgelegten Pflegestufe richten. Bei der Pflege durch Angehörige kommt zu dem ein regelmäßiger Qualitätssicherungsbesuch, der zur Beratung und Sicherung von einer ausreichenden  pflegerischen Versorgung dient. Die Häufigkeit dieser Besuche, die keinesfalls eine Kontrolle darstellen soll, richtet sich ebenfalls nach der Pflegestufe. Solche Besuche sollen Tipps geben und eine Hilfestellung sein.  Auch Kombinationsvarianten sind möglich: ein Teil wird von den Angehörigen übernommen und ein anderer Teil von einem häuslichen Pflegedienst.


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Auch eine teilstationäre Pflege wird durch die Pflegeversicherung übernommen. Die hierfür zur Verfügung stehenden Mittel richten sich ebenfalls nach der Pflegestufe. Teilstationär bedeutet, das die Pflege nur nachts oder nur tagsüber stationär erfolgt und die restliche Zeit eine häusliche Pflege stattfindet.  Dies kommt vor, wenn die Angehörigen zum Beispiel berufstätig sind, und die Pflegeperson in dieser Zeit nicht allein bleiben kann. 
Eine weitere Leistung der Pflegeversicherung ist, die Leistung bei einer stationären Pflege, also einer Heimunterbringung. Die Pflegekasse zahlt in diesem Fall einen Pauschalbeitrag an das Heim, der wiederum von der Einstufung der Pflegestufe abhängig ist.

Neben diesen Hauptleistungen bietet die Pflegeversicherung jedoch viele zusätzliche Leistungen. Im Rahmen der sozialen Absicherung werden für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen (kein Arbeitsverhältnis!) Beiträge zur gesetzl. Renten- und Unfallversicherung gezahlt, wenn diese Personen nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich erwerbstätig sind und keine Altersrente oder Pension beziehen. 
Im Rahmen der Verhinderungspflege werden die Kosten für eine Ersatzkraft, wegen Urlaub oder Krankheit, im Bereich der häuslichen Krankenpflege für bis zu 4 Wochen und einem Höchstbetrag von 1432 € übernommen. Dies können alle in Anspruch nehmen, bei denen die häusliche Pflege schon mehr als 12 Monate anhält. 
Im Rahmen der Kurzzeitpflege werden die pflegebedingten Kosten für einen stationären Aufenthalt  für bis zu 4 Wochen im Jahr und bis zu einem Höchstbetrag von 1432 € übernommen. Jedoch sind die Kosten für Unterkunft und Verpflegung selbst zu tragen.  Dies kann vorkommen, wenn zum Beispiel die Pflegebedürftigkeit nur für einen kurzen Zeitraum steigt. 

Update: Mit dem "Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung" (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz) wurden die monatlichen Zuschüsse bis zum Jahr 2012 folgendermaßen festgelegt:

Sachleistungen
Pflegestufe Bis 30.6.08 Ab 01.07.2008 Ab 1.1.2010 Ab 1.1.2012
I 384 € 420 € 440 € 450 €
II 921 € 980 € 1.040 € 1.100 €
III 1.432 € 1.470 € 1.510 € 1.550 €

Pflegegeld
Pflegestufe Bis 30.6.08 Ab 01.07.2008 Ab 1.1.2010 Ab 1.1.2012
I 205 € 215 € 225 € 235 €
II 410 € 420 € 430 € 440 €
III 665 € 675 € 685 € 700 €
 

Pflegehilfsmittel und technische Hilfen werden in der Regel leihweise zur Verfügung gestellt, teilweise mit einer Zuzahlungspflicht (max. 25€). Für Verbrauchsgüter, wie Einmalhandschuhe, wird ein monatlicher Betrag von 31€ übernommen.  Im Rahmen der Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung können zum Beispiel Kosten für Umbaumaßnahmen (Treppenlift etc.) bewilligt werden, wenn ein gewisser Eigenanteil getragen wird.
Die Kosten für Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen werden von der Pflegeversicherung übernommen.

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