Wichtige Informationen zum Thema Alterseinkünftegesetz: Anwendung, Regelungen und Besonderheiten bei der privaten sowie betrieblichen Altersvorsorge. Kostenlose und unabhängige Finanzberatung zur Schließung der Altersvorsorge Rentenlücke.

Alterseinkünftegesetz - Information - Vergleich - Angebot

 
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Alterseinkünftegesetz

Seit dem 01.01.2005 gilt das Alterseinkünftegesetz. Hier handelt es sich um ein Gesetzespaket, welches aufgrund  eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts im März 2002 bzgl. der unterschiedlichen Besteuerung der Beamtenpensionen und der Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, vom Gesetzesgeber geschaffen wurde.

Was ist das Alterseinkünftegesetz?
Das Alterseinkünftegesetz regelt die Besteuerung der Renteneinkünfte und der Pensionen. Die Besteuerung wird bis zum Jahr 2040, angefangen in 2005, angeglichen. Hierfür wird die nachgelagerte Besteuerung eingesetzt. Das heißt, dass Alterseinkünfte (Renten aus gesetzlichen Rentenversicherung, Pensionen, betriebl. Renten, private Leibrenten, Riester-Rente) dann erst besteuert werden, wenn die Auszahlung erfolgt. Die Beiträge, die dafür gezahlt werden sind bis zu einem Höchstbetrag nicht zu versteuern.

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Was bedeutet das im Einzelnen?
Je nachdem in welchem Jahr man erstmalig Alterseinkünfte erhält, wird die Besteuerung berechnet. Alle Personen, die vor oder in 2005 erstmalig eine Rente beziehen, müssen 50 % ihrer Rente besteuern. Bis zum Jahr 2020 steigt dieser Prozentsatz jeweils um 2 % pro Jahr, indem man in Rente geht. Bis 2040 steigt der Prozentsatz dann um 1 % pro Jahr. Somit wird im Jahr 2040 ein Prozentsatz von 100 % erreicht. Ab 2040 werden Renten dann voll besteuert. Der Prozentsatz, der sich auf den Rentenbeginn bezieht, bleibt bis zum Ende der Rentenzahlung gleich.

Welche Besonderheiten gibt es beim Alterseinkünftegesetz?
Betriebsrenten und Pensionen müssen weiterhin voll versteuert werden. Hier wurde der Versorgungsfreibetrag angepasst, der zuletzt bei 40 % der Versorgungsbezüge lag, höchstens jedoch 3.072 EUR pro Jahr betrug. Dieser verringert sich bis 2040 für jedes neue Rentenjahr. Der einmal berechnete Versorgungsfreibetrag bleibt dann für die gesamte Versorgungszahlung gleich. Außerdem wird ab dem Jahr 2005 nicht mehr der Arbeitnehmerpauschbetrag abgezogen, sondern ein Werbungskostenpauschbetrag von 102 EUR. Dazu kommt noch ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag, der sich jedoch bis 2040 Jahr für Jahr verringert.

Erwerbsminderungsrenten werden wie Altersrenten nachgelagert versteuert und Renten aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung werden mit dem Ertragsanteil versteuert.

Erträge aus Kapital-Lebensversicherungen, die vor dem 01.01.2005 abgeschlossen wurden und mindestens eine Laufzeit von 12 Jahren haben, bleiben steuerfrei. Ist die Versicherung nach dem 01.01.2005 abgeschlossen worden, werden 50 % Prozent der Erträge versteuert, wenn die Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr erfolgt und die Laufzeit mindestens 12 Jahre beträgt. Sind diese Vorraussetzungen nicht erfüllt, sind die Erträge voll zu versteuern.

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