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Dread Desease Versicherung
Wenn man bedenkt, dass das Risiko an einer schweren Krankheit zu erkranken bei 3:1 liegt, sollte man überlegen, ob man die finanziellen Folgen in so einem Fall durch eine private Vorsorge auffängt.
Was ist eine Dread Desease Versicherung?
Eine Dread Desease Versicherung ist eine Versicherung zur Absicherung schwerer Krankheiten, die als eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung zu sehen ist. Diese Versicherung stammt von den britischen Inseln und ist seit Anfang der 90er Jahre in Deutschland zugelassen.
Übersetzt bedeutet Dead Desease „schwere Krankheit“. Zumal wenn man bedenkt, dass z. B. ein Herzinfarkt noch keinen Leistungsfall für die Berufsunfähigkeitsversicherung darstellt. Sie kann als Existenzsicherung von Unternehmen abgeschlossen werden, um den Ausfall von wichtigen Angestellten, Partnern oder Gesellschaftern durch eine schwere Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Tod abzusichern. Im Versicherungsfall wird von der Dread Desease Versicherung nicht eine laufende Rente ausgezahlt, sondern eine Kapitalauszahlung vorgenommen. Dieses ist unabhängig davon, ob der Versicherte weiterhin arbeiten kann oder nicht.
Welche Besonderheiten gibt es bei der Dread Desease Versicherung?
Bei der Dead Desease Versicherung hat man die Möglichkeit die Versorgung der Hinterbliebenen mit abzusichern. Mögliche schwere Krankheiten, die durch die Dread Desease Versicherung abgedeckt sind, sind z. B. Herzinfarkt, Krebs oder Schlaganfall. Allerdings werden Erkrankungen von Rücken und Gelenken etc. nicht abgesichert. Welche Risiken im Einzelnen abgesichert sind, ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich.
Aus verschiedenen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Versicherungssumme, Laufzeit oder Vorerkrankungen wird die Höhe des Beitrages ermittelt. Bei Vorerkrankungen kann ist es möglich, dass sich entweder der Beitrag erhöht oder der Ausschluss der Erkrankung einbezogen wird oder die Gesellschaft eine Versicherung gänzlich ablehnt. Weiterhin besteht bei der Dread Desease Versicherung die Möglichkeit Warte- und Karenzzeiten oder Dynamik in die Versicherung mit einzubinden. Auch kann man den Todesfall, Erwerbsunfähigkeit, Pflege oder Berufsunfähigkeit mit einschließen. Eine spezielle Versicherung ist die Keyperson-Versicherung. Hier sind Führungskräfte oder andere wichtige Personen des Unternehmens versichert, damit bei Ausfall der finanzielle Verlust ausgeglichen werden kann.
Im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen ist die Dread Desease Versicherung absetzbar, wenn die Höchstbeträge nicht bereits ausgeschöpft sind.
Bei einer Auszahlung aus einer Dread Desease Versicherung gilt für Privatpersonen in der Regel die Steuerfreiheit. Auszahlungen an Unternehmen gelten dagegen als Betriebseinnahmen und sind somit zu versteuern. Allerdings können die Beiträge auch als Betriebsausgaben abgesetzt werden.
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